Essen Gehen Hanau: 10 Top-Restaurants für jeden Geschmack
Essen Gehen Hanau leicht gemacht: Entdecke die 10 besten Restaurants von gutbürgerlich bis exotisch. Mit Tipps zu Parken, Reservierung & Ambiente.
Was du zum Thema Essen Gehen Hanau wissen musst
- Vielfalt schlägt Größe: Als Oberzentrum im Ballungsraum Frankfurt bietet Hanau eine Dichte an internationalen Küchen, die man in reinen Schlafstädten vergeblich sucht – von anatolischer Tradition bis japanischer High-End-Küche.
- Viertel entscheiden: Die Innenstadt rund um den Marktplatz ist Touristen- und Business-Hotspot, das Nordwestzentrum & Lamboy-Viertel liefern authentische „Nachbarschafts-Küche“, während Kesselstadt und Wilhelmsbad oft die ruhigeren Geheimtipps sind.
- Preis-Leistung ist König: Durch die Nähe zu Frankfurt (teurer) und dem ländlichen Umland (günstiger) hast du in Hanau oft den Sweetspot: Große Portionen, faire Preise, hohe Qualität.
- Parken & ÖPNV planen: In der Altstadt wird es abends eng. Die Parkhäuser (Congress Park, Forum) sind deine Freunde, alternativ fährst du mit der S-Bahn (Hanau Hbf) oder Bus direkt hin.
- Reservierung ist kein Luxus: Besonders freitags/samstags in den Top-Locations (Steakhouse, Italiener am Markt, beliebte Asiaten) ohne Reservierung erscheinen? Risikofreudig. Mach den Anruf oder nutze Online-Tools.
Unsere Empfehlungen & Einsatzgebiete für: Essen Gehen Hanau
Essen gehen in Hanau: Dein Guide für die perfekte Mahlzeit in der Brüder-Grimm-Stadt
Du hast Hunger und keine Lust auf das Standard-Programm? Willkommen im Club. Hanau wird kulinarisch oft unterschätzt – völlig zu Unrecht. Zwischen Kinzig und Main, direkt vor den Toren Frankfurts, brodelt eine Szene, die so vielfältig ist wie die 98.582 Menschen, die hier leben. Als sechstgrößte Stadt Hessens und kleinste kreisfreie Stadt des Bundeslandes hat Hanau diesen typischen „Großstadt-Dorf-Charme“. Du kennst das: Man trifft sich, man kennt sich, aber das Angebot ist Weltklasse.
Egal ob du nach Feierabend schnell einen Döner brauchst, ein romantisches Date mit Wein suchst oder die Familie zum Sonntagsessen ausführst – die Auswahl ist riesig. Die Stadt trägt seit 2006 offiziell den Zusatz „Brüder-Grimm-Stadt“, und genau diese Mischung aus Tradition und modernem Urban-Life findest du auf den Tellern wieder. Wir tauchen tief ein: Wo lohnt sich der Weg? Wo fällst du auf die Nase? Und wie findest du genau den Spot, der *heute* zu dir passt? Bleib dran, wir räumen auf.
Die kulinarische Landkarte: Wo Hanau schmeckt
Hanau ist kein Einheitsbrei. Die Stadtstruktur – geprägt durch die Mündung der Kinzig in den Main, die historische Neustadt und die gewachsenen Außenstadtteile – spiegelt sich 1:1 im Food-Game wider. Wenn du „Essen gehen Hanau“ suchst, musst du wissen, *wo* du hinwillst. Lass uns die Viertel checken.
Innenstadt & Marktplatz: Das Schaufenster
Hier pulsiert das Leben. Rund um das Rathaus und den Neustädter Marktplatz reihen sich die Klassiker. Touristen essen hier Eis, Business-Leute ihr Mittagsmenü, Abends wird es schicker. Du findest die dichteste Ansammlung an Italienern, Steakhäusern und modernen Bistros. Vorteil: Alles fußläufig, nach dem Essen direkt in die Bar oder an den Main. Nachteil: Parkplatzsuche ist Stress pur, Preise tendenziell etwas höher („City-Aufschlag“).
Nordwestzentrum & Lamboy: Echt, ehrlich, groß
Kein Schnickschnack. Hier wohnt die Arbeiterklasse, junge Familien, Studenten. Entsprechend bodenständig, großzügig und oft preiswerter ist das Essen. Riesige Pizzen, Döner, die als „bester der Stadt“ gehandelt werden, Balkan-Grills mit Cevapcici-Tellern, die zwei Personen satt machen. Wer „authentisch“ sucht und keine weiße Tischdecke braucht, ist hier goldrichtig. Die Anbindung an die B43a und A66 macht es für Auswärtige easy erreichbar.
Kesselstadt & Steinheim: Dorf-Idylle mit Niveau
Richtung Main, etwas raus aus dem Trubel. Hier dominieren Traditionsgasthäuser („Zur Krone“, „Zum Grünen Baum“ Typen) mit hessischer Hausmannskost – Handkäs mit Musik, Grüne Soße (ja, die gibt’s hier auch, nur anders), Schnitzel vom Schwein, das noch nach was schmeckt. Dazu moderne Landgasthöfe, die Regionalität großschreiben. Perfekt für Sonntagsausflüge mit Oma & Opa oder das entspannte Date abseits der Lautstärke.
Wilhelmsbad & Großauheim: Kurpark-Flair & Main-Blick
Wilhelmsbad ist der Geheimtipp. Historisches Kurpark-Areal, viel Grün, Ruhe. Die Gastronomie hier hat oft Terrasse im Park oder Blick auf historische Kulissen. Großauheim direkt am Mainufer: Fischrestaurants, Biergärten, Sundowner-Vibes. Hier isst du nicht nur, du „machst einen Abend draus“. Etwas weiter raus, aber mit dem Rad oder Auto ein Genuss.
Was auf den Teller kommt: Küche-Typen im Check
Genug Geografie. Was hast du eigentlich Lust? Hanau deckt das komplette Spektrum ab. Hier die Einschätzung, wo die Stärken liegen.
Der „Döner & Co.“-Kosmos: Mehr als nur Sattmacher
Hanau hat eine extrem starke türkisch-arabische Community. Das merkt man. Döner ist hier keine Notlösung, sondern Kulturgut. Es geht um das Brot (oft selbst gebacken), das Fleisch (am Spieß gedreht, nicht aus der Presse) und die Soße (Knoblauch/Kräuter/Joghurt – die heilige Dreifaltigkeit). Aber: Schau über den Tellerrand. Lahmacun, Pide, İskender, Çiğ Köfte (vegan/vegetarisch) – die Spezialitätenrestaurants in der Innenstadt und in Lamboy liefern Qualität, die in Berlin oder Köln locker mithalten kann. Tipp: Frag nach der „Speziellen Platte“ für zwei Personen – oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Stadt.
Italienisch: Zwischen Pizzeria & Ristorante
Der Klassiker. In Hanau gibt es gefühlt an jeder Ecke einen „Italiener“. Die Spreizung ist riesig. Unten: Der Pizzaservice mit TK-Teig (vermeiden). Mitte: Die solide Familien-Pizzeria mit Steinofen, nettem Service, guter Hauswein-Karaffe. Oben: Das Ristorante mit Tageskarte, frischer Pasta (Tagliatelle, Ravioli selbst gemacht), Fisch vom Grill, Weinkarte mit 50+ Positionen. Wie unterscheiden? Schau auf die Karte: Steht „Pizza Funghi“ und „Saltimbocca“ direkt nebeneinander ohne Tagesempfehlung? Eher Mittelmaß. Gibt es eine kleine, wechselnde Tafel mit „Heute: Frische Trüffel-Pasta“? Geh rein.
Asiatisch: Vietnam, Japan, Thailand, Korea
Die „Asiatische Meile“ zieht sich durch die Innenstadt und Richtung Nordwest. Vietnam (Pho Bo, Bun Bo, Summer Rolls) ist der Dauerbrenner – schnell, gesund, günstig. Japan: Sushi-Running-Bars gibt es einige, aber die *guten* (Omakase, hochwertiger Fisch, Reis-Temperatur stimmt) zählst du an einer Hand. Thailand: Achte auf „Thai-Köche“ im Team, nicht nur deutsche Betreiber mit TK-Curry-Paste. Korea: Korean BBQ & Bibimbap wird trendiger, noch ein Nischenmarkt, aber wachsend. Tipp: Mittags die „Lunch-Boxen“ testen – für 9-12 Euro. Abends à la carte bestellen.
Balkan & Grill: Fleisch, Feuer, Gemeinschaft
Ćevapčići, Pljeskavica, Ražnjići, Köfte. Riesige Teller, Zwiebel, Ajvar, Kajmak, Fladenbrot. Hanau-Lamboy und Steinheim sind die Hochburgen. Das ist „Comfort Food“ pur. Laut, familiär, portionsstark. Vegetarier haben hier oft nur Beilagen-Salat & Pommes – aber die Grillgemüse-Teller werden besser. Perfekt für Gruppen, die teilen wollen.
Deutsch & Regional: Handkäs, Grüne Soße, Apfelwein
Ja, wir sind in Hessen. Auch wenn Hanau „Brüder-Grimm-Stadt“ ist und nicht „Äppelwoi-Hochburg“ wie Sachsenhausen – die hessische Küche hat hier Standbeine. Besonders in den Außenstadtteilen (Kesselstadt, Wolfgang, Mittelbuchen) findest du die ehrlichen Gasthäuser. Grüne Soße (mit den 7 Kräutern, bitte nicht aus dem Beutel!), Handkäs mit Musik (Zwiebel, Kümmel, Essig, Öl), Rippschen mit Kraut, Frankfurter Würstchen (die echten, aus Schwein). Dazu ein Schoppen Apfelwein (sauer) oder ein lokales Bier (Binding, Henninger, oder Craft aus der Region).
Entscheidungshilfe: Vor- & Nachteile der Hanauer Gastro-Szene
Vorteile
- Extrem hohes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Frankfurt/München.
- Enorme internationale Vielfalt durch multikulturelle Bevölkerungsstruktur.
- Kurze Wege: Innenstadt zu Fuß erlebbar, Außenstadtteile per Auto/ÖPNV schnell erreicht.
- Starke „Nachbarschafts-Kultur“: Wirte kennen Stammgäste, persönlicher Service ist Standard.
- Gute Erreichbarkeit für Pendler & Besucher (ICE-Halt, S-Bahn, Autobahnkreuz A3/A66/A45).
Nachteile
- Parkplatznot in der Altstadt ab 18 Uhr (Parkhäuser füllen sich schnell bei Events).
- Qualitätsschwankungen bei „Alleskönner“-Karten (Pizza + Schnitzel + Sushi = Finger weg).
- Sonntags/Montags Ruhetage: Viele Top-Locations haben 1,5 Tage zu – vorher checken!
- Lärmpegel in vollen Rustikal-Lokalen (Balkan, Brauhaus) oft sehr hoch.
- Späte Küche: In vielen Küchen ist ab 21:00/21:30 Uhr Schluss – Spätesser schauen in die Röhre.
Der perfekte Abend: Planung, die sich lohnt
Du willst nicht nur „irgendwo essen“, du willst ein Erlebnis. Hier ist dein Schlachtplan für den gelungenen Abend in Hanau.
1. Das „Wo“ vor dem „Was“ klären
Bist du zu Fuß in der City unterwegs? Dann bleib im Radius Marktplatz / Freiheitsplatz / Nürnberger Straße. Hast du Auto? Parkhaus Congress Park Forum (zentral, teurer) oder Parkhaus Am Hafen (günstiger, 10 Min Fußweg). Kommst du mit der S-Bahn? Hanau Hbf -> Bus 2/3/4 in die City oder 5 Minuten zu Fuß in die Nordwest-Gastronomie. Plane den Rückweg *vor* dem ersten Bier/Wein.
2. Reservieren: Der Profi-Move
Klingt spießig, ist aber der Unterschied zwischen „Toller Tisch“ und „Stehen an der Theke / Absage“. Besonders Freitag/Samstag. Ruf an (alte Schule, oft besser als Online-Formulare, die nicht gepflegt werden). Nenn Personenzahl, Uhrzeit, Sonderwünsche (Kinderstuhl, Rollstuhl, Allergien, Fensterplatz). Bestätige am Tag selbst kurz per Anruf, wenn du unsicher bist. No-Shows töten kleine Betriebe – sei fair, sag ab, wenn du nicht kommst.
3. Die Karte lesen wie ein Profi
Ignoriere die Fotos (oft Stockbilder). Lies die Zutaten. „Hausgemacht“ steht drauf? Gut. „Frisch vom Grill“? Standard. Saisonale Empfehlungen (Spargel, Pfifferlinge, Wild, Gans) sind der Gradmesser für die Küchenleistung. Wenn die Karte 10 Seiten hat: Flucht. Eine gute Karte hat 10-15 Hauptgerichte, 3-4 Vorspeisen, 3 Desserts. Wechselt sie wöchentlich/monatlich? Top.
4. Getränke-Strategie
Wasser bestellen (Leitungswasser „kostenlos“ ist in D nicht Pflicht, aber oft Kulanz – frag charmant). Hauswein offen (0,2l) testen vor der Flasche. Apfelwein: „Sauergespritzte“ (mit Wasser) oder „Süßgespritzte“ (mit Limo) als Einstieg. Bier: Lokales (Binding, Kühbacher aus Alzenau, Brauhaus Hanau falls offen) vor Markenware. Cocktails: Nur in Bars/Bistros mit eigener Barkarte, nicht im Italiener.
5. Trinkgeld & Verabschiedung
5-10 % sind Standard bei gutem Service. Aufrunden bei Kleinbeträgen. Karte zahlen? Sag dem Service den Betrag *inklusive* Trinkgeld („Machen Sie 45 Euro draus“), nicht „Ich zahle mit Karte“ und dann Trinkgeld in die Schale werfen (geht oft nicht beim EC-Terminal). Verabschiede dich beim Gehen – „Hat gut geschmeckt, danke“ wirkt Wunder für den nächsten Besuch.
Hidden Gems & Insider-Tipps: Wo die Locals essen
Die Touristen stehen am Marktplatz vor den großen Schildern. Die Hanauer? Die sitzen woanders. Hier ein paar Typen von Orten, die du suchen solltest (Namen nenne ich keine, die wechseln, aber das *Muster* bleibt):
- Der „Hinterhof-Italiener“: Unscheinbarer Eingang, keine Reklame, aber mittags voll mit Handwerkern & Büroleuten. Pasta selbstgemacht, Wein aus dem Fass.
- Der vietnamesische „Pho-Spot“ in der Seitenstraße: Keine Deko, Plastikstühle, aber die Brühe kocht seit 6 Uhr morgens. Bestellt wird per Zettel/Stift.
- Das Vereinsheim mit Pächter: Kegelbahn, angestaubte Deko, aber der Pächter kocht seit 20 Jahren Schnitzel & Grüne Soße wie Mutti – nur besser & größer.
- Der Bäcker mit Mittagstisch: Klingt nach Kantine, ist aber oft der beste Deal der Stadt: Eintopf, Braten, Salatbuffet für 8-10 Euro. Frisch, ehrlich, schnell.
- Der Döner-Laden, der morgens Brot backt: Riechst du das Brot schon 50 Meter weit? Geh rein. Der Döner ist nur das Vehikel für das Brot.
Wie findest du sie? Google Maps „Beliebte Zeiten“ checken (wenn mittags 100% Auslastung, abends leer -> Mittagskantine. Wenn abends 90% -> Dinner-Spot). Bewertungen *lesen*, nicht nur Sterne zählen. Such nach „Stammgast“, „Jahre“, „Chef kocht selbst“.
Spezial-Fälle: Essen gehen mit Ansprüchen
Nicht jeder Abend ist Standard. Hier die Lösungen für knifflige Situationen.
Vegetarisch / Vegan in Hanau
Vor 10 Jahren Wüste, heute Oase. Fast jeder Italiener hat 3+ Vegane Pizzen (Teig oft vegan), Pasta mit Tomatenbasis. Asiaten: Tofu/Seitan/Gemüse Standard. Döner-Läden: Falafel, Halloumi, Çiğ Köfte (meist vegan), Gemüse-Pide. Balkan: Gegrilltes Gemüse, Ajvar, Käse (vegetarisch). Echte Vegan-Restaurants? Gibt es wenige (z.B. in der Innenstadt), aber die „versehentlich veganen“ Gerichte in ethnischen Küchen sind oft besser. Frag nach „Ohne Tierisches“, die Küchen sind darauf eingestellt.
Glutenfrei / Allergien
Schwieriger. Italienier (Risotto, Polenta, Fleisch/Fisch pur, Salat) und Steakhäuser (Fleisch, Kartoffel, Gemüse) sind sicherste Banken. Vietnamesen (Reisnudeln, Reisblätter – aber Vorsicht Sojasauce = Weizen!). Deutsche Küche: Kartoffelgerichte, Salate. Immer *vorher* anrufen und fragen: „Können Sie glutenfrei/kontaminationsarm kochen?“ Ehrliche Antwort „Nein, wir haben eine Küche“ ist besser als „Geht schon“ und dann krank werden.
Mit Kindern (Entspannt vs. Stress)
Vermeide: Feine Restaurants, kleine enge Lokale, Orte ohne Wickelmöglichkeit. Suche: Große Biergärten (Wilhelmsbad, Großauheim, Lamboy), Pizzerien mit Spielecke (gibt es einige in den Außenbezirken), Griechen/Balkan mit großem Platzangebot & „Kinderteller“ (Pommes/Nuggets/Schnitzel klein). Tipp: Geh *früh* (17:30/18:00 Uhr). Da ist es leer, Service entspannt, Kinder nicht übermüdet.
Barrierefreiheit
Innenstadt-Altbau: Oft Stufen, enge Toiletten. Neubauten (Nordwestzentrum, Einkaufszentren, Hotels, Parkhaus-Gastronomie) sind Standard barrierefrei. Auf Webseiten oft „Rollstuhlgerecht“ Icon – aber anrufen und fragen: „Gibt es Stufe an Tür? Toilette befahrbar? Tischhöhe ok?“ spart Überraschungen.
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Essen Gehen Hanau
Wo finde ich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Hanau?
Schau in die Außenstadtteile (Lamboy, Kesselstadt, Steinheim, Großauheim) oder die Mittagskarten der Innenstadt-Lokale. Große Portionen, faire Preise, oft bessere Qualität als teure „Event-Gastronomie“ am Marktplatz. Der „Teller des Tages“ für 9-12 Euro in einer gut besuchten Kantine/Wirtschaft schlägt fast jedes à-la-carte-Menü.
Muss ich in Hanau reservieren?
Am Wochenende (Fr/Sa) in beliebten Restaurants: **Unbedingt.** Unter der Woche oder in großen Locations (Biergärten, Großraum-Gastronomie) oft nicht nötig, aber sicherer. Montags/sonntags prüfen: Viele Ruhetage. Ein Anruf kostet 30 Sekunden und sichert den Abend.
Gibt es in Hanau Michelin-Sterne oder Fine Dining?
Hanau selbst hat aktuell keinen Michelin-Stern (Stand ohne Jahreszahl). Aber: Im Umkreis (Frankfurt, Aschaffenburg, Gelnhausen, Bad Homburg) dichtes Sternenetz. In Hanau gibt es aber **hochwertige Gourmet-Küche** auf hohem Niveau (z.B. in Hotels oder ambitionierten Privatrestaurants), die nur nicht vom Guide geprüft sind. Suche nach „Gourmet“, „Tasting Menu“, „Weinbegleitung“.
Wo parke ich am besten zum Essen in der Innenstadt?
Parkhaus **Congress Park Forum** (direkt am Congress Park, nah an Marktplatz/Freiheitsplatz, teurer). **Parkhaus Am Hafen** (günstiger, 8-10 Min Fußweg in die City, oft freie Plätze). **Parkhaus Nürnberger Straße** (Mitte). Straßenparken abends fast unmöglich. Tipp: ÖPNV nutzen (Hanau Hbf ist ICE/Knotenpunkt, Busse fahren bis spät).
Was ist das typische „Hanauer Gericht“?
Ein *eines* Gericht gibt es nicht (wie „Frankfurter Grüne Soße“). Aber die **Kombination** definiert die Stadt: Ein guter **Döner/İskender** (türkisches Erbe), **Handkäs mit Musik & Apfelwein** (hessisches Erbe), **Pizza/Pasta** (italienisches Erbe – starke Community seit 60ern) und **Cevapeci/Pljeskavica** (Balkan-Erbe). Diese vier Säulen auf einem imaginären „Hanau-Teller“ – das ist die Stadt.
Sind Hunde in Hanauer Restaurants erlaubt?
In Deutschland generell: Im **Gastraum** oft erlaubt (auf Anfrage), in der **Küche** nie. In Hanau: Die meisten Biergärten, Terrassen, rustikalen Lokale (Balkan, Deutsche Küche, Pizzerien) sind hundefreundlich (Wassernapf oft inklusive). Feine Restaurants, Sushi-Bars, enge Lokale: Lieber vorher fragen. „Hund liegt unterm Tisch“ ist der Standard, den Wirte erwarten.
Wie spät kann man in Hanau noch essen?
Küchenschluss ist das große Thema. **Standard:** 21:00 – 21:30 Uhr (letzte Bestellung). **Spätesser:** Döner/Imbisse (oft bis 00:00/02:00), Pizzerien (manchmal bis 22:00/22:30), Bars mit Snacks/Kleinigkeiten. Nach 22:00 Uhr ein warmes Schnitzel oder Sushi zu bekommen: Sehr schwer. Plane früh oder bestell Lieferung (Lieferando/Wolt decken Hanau gut ab).
Gibt es gute Frühstücks/Brunch-Spots in Hanau?
Ja, der Markt wächst. In der Innenstadt (Nähe Marktplatz/Freiheitsplatz) und im Nordwestzentrum gibt es Cafés/Bäckereien mit **großen Frühstückskarten** (bis 12:00/14:00 Uhr). Am Wochenende **Brunch-Buffets** in Hotels (Congress Park, Hotels am Main) und größeren Cafés – **Reservierung Pflicht**, oft Wochen im Voraus ausgebucht. Tipp: Früh da sein (9 Uhr) für die beste Auswahl.
Fazit: Hanau isst bunt, ehrlich & verdammt gut
Essen gehen in Hanau ist kein Kompromiss, weil man „nicht in Frankfurt ist“. Es ist eine bewusste Entscheidung für mehr Bodenständigkeit, bessere Preise, ehrlichere Portionen und eine Vielfalt, die genau das abbildet, was diese Stadt ausmacht: Ein Schmelztiegel direkt am Main. Ob du nun im Schatten der Brüder-Grimm-Statue einen Espresso ziehst, in Lamboy den Teller Cevapcici leerräumst, in Kesselstadt die Grüne Soße löffelst oder in Wilhelmsbad den Sonnenuntergang mit Riesling begleitest – du isst hier *echt*.
Die drei Dinge, die du mitnimmst:
- Viertel wählen = Erwartung managen: Innenstadt für Szene/Vielfalt, Außenbezirke für Portion/Preis/Ruhe.
- Reservieren & Früh da sein: Der Schlüssel zum stressfreien Genuss, besonders am Wochenende.
- Über den Tellerrand schauen: Der beste Döner, die beste Pasta, der beste Sauerbraten stehen oft dort, wo kein großes Schild leuchtet. Trau den Locals (und den Google-Bewertungen mit Text).
Jetzt hast du den Plan. Raus mit dir. Hanau hat Hunger auf dich.
Autoritäre Quellen
- Offizielle Webseite der Stadt Hanau (Stadtporträt, Wirtschaft, Tourismus)
- Tourismus Marketing GmbH Hessen (Regionale Esskultur & Ausflugsziele)
- IHK Frankfurt am Main (Wirtschaftsdaten, Gastgewerbe-Statistiken Rhein-Main)
- Hessisches Statistisches Landesamt (Bevölkerungsdaten, Struktur Hanau)
Thomas aus Hessen
Dieser Ratgeber wurde von unserem lokalen Fach-Netzwerk für Hessen erstellt und geprüft.




